Smart Fee: ein Fazit zu Diskussionsforen & Abstimmung

Info, Smart - 29/07/2021 - Xenia Kopf

Auf zwei offenen Diskussionsforen am 29. April und 19. Mai 2021 haben wir die Notwendigkeiten der Smart Fee-Erhöhung besprochen, die am 14. Juni 2021 auf der Generalversammlung beschlossen wurde. User*innen und Genoss*innen hatten dabei die Gelegenheit, Bedürfnisse und Wünsche zu deponieren, aber auch Sorgen anzusprechen. „Ich war schon zuerst perplex über die Erhöhung. Aber mit euren Erklärungen wird es sehr gut nachvollziehbar,“ so eine Teilnehmerin. „Transparente Kommunikation bei gemeinschaftlicher Konstruktion finde ich sehr wichtig,“ betonte sie anschließend.

„Die Gelegenheit zur Mitsprache bedeutet, dass Mittel im eigenen Sinn investiert werden. Und Austausch mit und zwischen User*innen begrüßen wir sehr,“ antwortete Geschäftsführerin Angela Vadori. „Nach dem Aufbau der Struktur wollen wir jetzt die Gemeinschaft stärken: als mitbesitzend und mitbestimmend,“ ergänzte Geschäftsführerin Sabine Kock. Ein wichtiges Element der Entwicklung von Smart ist auch kontinuierliches Wachstum. Angesprochen auf die derzeitigen Wachstumsraten sagte Lisa Pointner: „Wir haben Wachstumsraten um die 40%, das ist sensationell. Ein stärkeres Wachstum kann sogar problematisch werden. Stabiles Wachstum ist uns viel wichtiger.“

Die Teilnehmer*innen haben jedenfalls klar kommuniziert, dass sie Fee selbst bei 10% als niedrig empfinden, angesichts der Leistungen des Büros. „Es ist fein, mit dem ganzen Schamott nichts zu tun zu haben. Wir können uns ganz auf unsere Arbeit konzentrieren,“ so ein Forums-Teilnehmer. „Es ist mir ein Rätsel, wie ihr immer so schnell und präzise antworten könnt,“ so eine Teilnehmerin, und: „Dass ich nichts mit der Abrechnung zu tun habe, ist Gold wert. Das wirkt sich sehr positiv auf meine Kundenbeziehungen aus.“ Gleichzeitig wurde deutlich, dass die Materie sehr komplex ist: „Die Fee ist sehr niedrig für das, was man bekommt – aber erst, wenn man diese Leistungen verstanden hat,“ so ein Teilnehmer der Generalversammlung. Für das Smart Büro ist das ein klarer Arbeitsauftrag: Wir müssen konzise Informations-Formate gestalten und Mitgliedern nützliche Werkzeuge zur Vermittlung des Modells an die Hand geben.

Bei der Gelegenheit konnten auch zahlreiche spezifische Fragen besprochen werden, etwa zu Bareinnahmen, freien gewerblichen Tätigkeiten oder der smart@work GmbH. Erste Wünsche zur Weiterentwicklung der Smart Services umfassen unter anderem:

  • Ticketing/Buchungs-System
  • Projektbörse bzw. Kollaborationspool
  • Möglichkeiten zur internen Vernetzung
  • Vorlagen für Auftragsformulare
  • Möglichkeit, Aufträge zwischenzuspeichern
  • In Echtzeit aktualisierte Budgets
  • Erklärvideo, wie Smart funktioniert

Alle diese Vorschläge werden in unsere Planung aufgenommen. Sie fließen in unsere Digitalisierungsstrategie ein und helfen uns, Smart entsprechend euren Wünschen weiterzuentwickeln. Weitere Vorschläge sind jederzeit willkommen! Kontakt