Smart 2020/21: Cooperative und Plattform

Info, Smart - 29/07/2021 - Xenia Kopf

Auch 2021 fand unsere Generalversammlung wieder online statt und wir freuen uns sehr, dass sich zunehmend Genoss*innen beteiligen: Dieses Jahr waren 17 Mitglieder dabei.

Im Covid-Jahr 2020 verzeichnete die Smart Coop Austria einen Umsatz-Rückgang auf 1,3 Mio. Euro, zugleich ist sie um 50 neue Mitglieder auf 217 Genoss*innen und etwa 1.200 User*innen gewachsen. Erfreulicherweise hat auch die Anzahl der Aufträge 2020 im Vergleich zum Vorjahr zugenommen. Die noch junge smart@work GmbH – sie wurde Anfang 2020 gegründet – hat einen tollen Start hingelegt, ein Fünftel des Umsatzes entfällt auf sie. Alle Details sind im neuen Jahresbericht nachzulesen, den wir im Vorfeld der GV erstmals veröffentlicht haben. Hier haben wir alle wichtigen Infos zusammengetragen und für eine breite Leser*innenschaft verständlich aufbereitet.

Die Pandemie hat uns gefordert, aber auch gezeigt, wie notwendig eine Struktur wie Smart ist. Die Option auf Kurzarbeit war für viele angestellte User*innen ein echtes Plus im vergangenen Jahr. Anfang 2021 haben wir eine Presseaussendung zu Smart und Covid herausgegeben und konnten einiges an Resonanz erzeugen. Unter anderem haben die APA und der Standard sowie einige andere Tageszeitungen berichtet, auf Okto waren wir zu einem Interview geladen. Am meisten freuen uns hier aber nach wie vor die Statements der User*innen selbst.

Im Lauf des Jahres 2020 hat sich das Leitungsteam neu formiert: Andrea Wälzl hat sich auf eigenen Wunsch aus der Geschäftsführung zurückgezogen, bleibt aber weiterhin Senior Advisor. Angela Vadori ist mit Anfang 2021 in die Geschäftsführung für den Bereich Operatives und Finanzen eingestiegen.

Einer der wichtigsten Tagesordnungspunkte war dieses Jahr die Abstimmung über eine Erhöhung der Smart Fee, um Smart dauerhaft und zum Nutzen aller abzusichern (Details und Hintergrundinfos hier). Nach intensiven strategischen Vorarbeiten, vielen Gesprächen und zwei offenen Diskussionsforen für alle User*innen im Frühjahr 2021 haben wir gemeinsam mit den Mitgliedern auf der Generalversammlung abgestimmt. Die klare Entscheidung für den neuen Satz von 10% empfinden wir als großen Vertrauensbeweis.

Doch das ist erst der Anfang: Schon 2020 haben wir die Digitalisierung unserer Abläufe mit großem Einsatz vorangetrieben, Anfang 2021 digitale Formulare eingeführt und im Frühjahr schließlich eine umfassende Digitalisierungsförderung beantragt. Wir freuen uns sehr, dass dieser Antrag genehmigt wurde und können nun mit der Erarbeitung eines integrierten, digitalen, webbasierten Tools für Arbeitsmanagement und Partizipation starten. Ein essenzieller Bestandteil der Entwicklung wird die gemeinschaftliche Konzeption sein: User*innen und Genoss*innen werden im gesamten Projektverlauf eingebunden. Weitere Informationen folgen bald!

2021/22 geht es also zügig voran in Richtung: Smart „Platform Coop“ Austria.